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Turmkommers: Presseaussendung des ÖPR Vorsitzenden

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Guten Morgen, Jagdgesellschaft!

Der ÖPR Vorsitzende Udo Guggenbichler zeigt sich erschüttert über die von Linken veranstaltete Hetzjagd gegen den Turmkommers - Erneuter Anschlag auf Meinungsfreiheit und Versammlungsrecht!

"Es ist wieder einmal so weit: Die österreichische Linke macht mobil. Undifferenzierte Worthülsen und Hellseherei werden als Argumentationsgrundlage verwendet, um anständige Menschen und aufrichtige Demokraten zu diffamieren", zeigt sich ÖPR-Vorsitzender Udo Guggenbichler über die Äußerungen der oberösterreichischen SPÖ-LAbg. Chansri entsetzt.

"Sehr geehrte Frau Abgeordnete, woher wollen Sie wissen, was auf dieser Veranstaltung geschieht? Sind Sie eine Hellseherin? Man sollte aufhören, der breiten Öffentlichkeit ein Bild vorzugaukeln, welches nicht der Wahrheit entspricht! Das sind Jahrmarktsmethoden, die in einer sachlichen politischen Auseinandersetzung nichts verloren haben", so Guggenbichler.

Der ÖPR Vorsitzende empfiehlt den Betreibern dieser Kampagne gegen die Meinungsfreiheit und das Versammlungsrecht dringend, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und nicht politisch gewünschtes als geschichtliche Realität darzustellen. "Der Linzer Anschlussturm - erbaut unter Erzherzog Maximilian im Jahr 1825 - heißt deswegen so, weil er den Anschluss der südlichen Verteidigungskette der maximilianschen Festungskette zu der nördlichen Verteidigungskette herstellte und in Kriegszeiten die Donau durch eine stählerne Sperrkette, die zu dem anderen Anschlussturm in Puchenau hinüberreichte (heute nicht mehr vorhanden) gegen feindliche Truppentransporte auf dem Wasserweg sperren sollte", erläuterte Guggenbichler.

"Es ist weiterhin klar, dass es sich bei der "deutschen Fahne" um die Farben der zutiefst demokratischen Urburschenschaft handelt. Auch im Paulskirchenparlament 1848 wurden die Farben Schwarz- Rot- Gold als Symbole der Freiheit und demokratischer Grundgesinnung verwendet. Erst nach 1945 - nach der Wiederherstellung der Demokratie - wurden die Farben Schwarz-Rot-Gold als Zeichen humaner und demokratischer Gesinnung zu den deutschen Staatsfarben", zeigt sich Guggenbichler über die mangelnden Geschichtskenntnisse der Initiatoren dieser Kampagne überrascht.

Der ÖPR Vorsitzende kritisiert in diesem Zusammenhang die Art von öffentlicher Fehlinformation, die hier von einigen betrieben wird. Diese Vorgangsweise hat nur wenige Vorbilder in den letzten 100 Jahren in unseren Breiten. "Aber damals haben Fehlinformation und Propaganda nichts Gutes über unsere Land und dessen Bevölkerung gebracht."

Gerade die Sozialdemokraten sollten wissen, wozu diese Art von Meinungsdiktat und öffentlicher Diffamierung von Gruppen führen kann. Die Österreichischen Korporationen sind alle in genehmigten Vereinen organisiert und haben sich nie etwas zu schulden Kommen lassen.

Guggenbichler hält fest:"Wir werden uns diese Vernaderungspolitik nicht weiter gefallen lassen. Im Interesse aller demokratischen Kräfte in Österreich muss man gegen dieses Meinungsdiktat ankämpfen. Wer weiß, wer die nächsten Opfer der Jagdgesellschaft sind?"

Rückfragehinweis:
Österreichischer-Pennäler-Ring
Vorsitzender Udo Guggenbichler
mailto:guggenbichler@oepr.at